„Für wen schreibt sie eigentlich diese Hefte?“ Eine Frage, die ich mir bei der Vorbereitung jedes neuen Heftes immer wieder neu stelle. Inzwischen gesellt sich zum Glück regelmäßig ein beeindruckender Kreis an Mitwirkenden hinzu, welche Themen einbringen, ihre Bilder zum Abdruck freigeben oder ganze Artikel beisteuern. Dennoch macht es mir Freude, die Hauptverantwortung zu tragen – als Quelle also die grundsätzliche Ausrichtung des Magazins zu halten, sowie den Rahmen für jede neue Ausgabe zu gestalten.
Letztendlich bin ich auf der Suche nach meinem Tribe * – und nehme deshalb für jedes Heft ein Schwerpunktthema in den Blick. Im letzten Heft waren das Frauen und Mütter – diesmal Systeme und Strukturen. Ich schreibe dieses Heft also für Menschen, die gerne immer wieder und in unterschiedlichen Situationen den Blick aus einer Meta-Ebene einnehmen wollen. Denn erst aus der Distanz auf einer anderen Ebene ist es mir möglich zu erkennen, Teil eines Systems zu sein. Erst jetzt kann ich seine Struktur, seine Elemente und ihre Beziehungen zueinander, seine Grenzen, Rhythmen, Ziele, Energien und Veränderungen im Laufe der Zeit wahrnehmen. Erst wenn ich es wahrnehme, habe ich überhaupt die Möglichkeit zur Beeinflussung.
Diese integrale Sicht auf die Welt können wir auf alle denkbaren Anlässe anwenden. Das erstaunliche am Menschen ist ja gerade die ihm eigene Fähigkeit zur Abstraktion – die Fähigkeit, in der Wirklichkeit Muster und Strukturen zu erkennen und sich somit diese Meta-Ebenen selbst zu konstruieren.
Im entspannten Austausch mit anderen Menschen, seien es Gleichgesinnte oder Menschen mit ganz anderen Denkweisen – kann sich diese menschliche Gabe ganz besonders gut entfalten. Aus diesem Grund ist das Print-Magazin Lebenswerte Ostalb auch eine Art Salon für persönlichen kulturellen Austausch. Noch sind wir diesbezüglich ein junges Pflänzchen. Noch pflegen wir weniger Gespräch, sondern eher „Sprechen und Zuhören“ (bzw. Schreiben und Lesen).
Das darf sich allerdings ändern. Erste Veranstaltungen finden statt oder sind in Planung. Als geeignete Räumlichkeiten bieten sich uns derzeit UtopiAA (An der Stadtkirche 18) und das Jägerinnenhaus (Hirschbachstraße 10) an. Für weitere Räume und Möglichkeiten bin ich offen.
IRAN – Eine Bilderreise mit MARTIN KOPPOLD am 9.9.2026 im UtopiAA
GEBURTSHAUS – WIE WOLLEN WIR LEBEN GEBEN?
Ein Thema, das wir im Ostalbkreis JETZT in die Welt bringen wollen.
Wir suchen weitere Verbündete. annegretPUNKTbarthATgmxPUNKTnet
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